Zwischen Ebbe und Flut

Shownotes

Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich weißt, wohin du möchtest – aber sich jeder Schritt dorthin plötzlich schwer anfühlt? Veränderung verläuft selten geradlinig. Es gibt Tage voller Zuversicht und dann wieder Momente, in denen Zweifel aufkommen und du dich fragst, ob du überhaupt auf dem richtigen Weg bist.

In dieser Folge sprechen wir über genau diese Übergänge – die Zeit zwischen dem Alten, das nicht mehr passt, und dem Neuen, das noch nicht ganz sichtbar ist. Ich erzähle dir, warum diese Phase oft die herausforderndste und gleichzeitig die wichtigste ist. Du lernst die Neutrale Zone kennen – einen Zustand, den viele Menschen als Stillstand erleben, der in Wahrheit jedoch ein Raum für Entwicklung und Wachstum sein kann.

Außerdem erfährst du, was der buddhistische Begriff Anicca – die Unbeständigkeit allen Lebens – mit deinen eigenen Veränderungsprozessen zu tun hat und warum es oft leichter wird, wenn wir aufhören, gegen das Leben anzukämpfen.

Zum Abschluss begleite ich dich durch den Anker-Atem – eine kurze Atemübung, die dir in Momenten von Unsicherheit, Stress oder innerer Unruhe helfen kann, wieder Halt und Stabilität zu finden.

Diese Folge ist für dich, wenn du… gerade vor einer Veränderung stehst. das Gefühl hast, zwischen zwei Lebensabschnitten festzustecken. dich selbst wegen deiner Zweifel verurteilst. mehr Gelassenheit im Umgang mit Veränderungen entwickeln möchtest. nach einer einfachen Übung suchst, die dir in schwierigen Momenten hilft.

Themen dieser Folge • Warum Veränderungen selten geradlinig verlaufen. • Die Neutrale Zone – der Raum zwischen Loslassen und Neubeginn. • Was uns die buddhistische Weisheit Anicca über Veränderung lehren kann. • Weshalb Ungeduld unseren Weg oft schwerer macht. • Der Anker-Atem – eine kurze Atemübung für mehr innere Stabilität.

Die Übung dieser Folge Der Anker-Atem Eine einfache Atemtechnik, die dir hilft, in herausfordernden Momenten wieder bei dir anzukommen und einen sicheren inneren Anker zu finden. Links * Kostenloses Kennenlerngespräch* https://calendly.com/heikeranig_coaching/kostenfreies-erstgesprach-30-minuten

* YouTube-Kanal Lebensbalance* https://www.youtube.com/@LEBENSBALANCE Website https://www.community.heikeranig-coaching.de

Hat dir diese Folge gutgetan? Dann freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst und eine Bewertung hinterlässt. Damit hilfst du, dass noch mehr Menschen ihren Weg zu mehr Ruhe, innerer Stabilität und Leichtigkeit finden. Kennst du jemanden, der gerade mitten in einer Veränderung steckt? Dann teile diese Folge gern mit diesem Menschen. Bleibe freundlich mit dir und lass ein bisschen Leichtigkeit in deinen Tag.

Transkript anzeigen

00:00:06: Vielleicht hörst du diese Folge gerade unterwegs oder ganz in Ruhe zu Hause, oder irgendwo dazwischen.

00:00:16: Vielleicht kennst du dieses Gefühl.

00:00:19: manchmal ist der Alltag so voll dass wir gar nicht mehr merken wie sehr wir uns nach mehr Ruhe sehnen, nach mehr Leichtigkeit.

00:00:36: Lass uns für einen Moment gemeinsam ankommen.

00:00:40: ein Atemzug kein müssen Nur dieser Moment.

00:00:47: Herzlich willkommen bei Mit Leichtigkeit Leben!

00:00:51: Ich bin Heike Ranig.

00:00:53: Schön, dass du heute wieder dabei bist.

00:00:59: In der letzten Folge haben wir über den Anfängergeist gesprochen Über Shoshin Wenn man einen vertrauten Morgen plötzlich wieder ganz neu sieht aus einer anderen Perspektive vielleicht.

00:01:19: Vielleicht trägst du davon noch etwas mit dir.

00:01:23: Heute sprechen wir aber über Übergänge, nicht die großen dramatischen Veränderungen sondern die leisen schleichenden Momente in denen man spürt, in denen du spürst Etwas ist nicht mehr so wie es war Aber das neue hat noch keinen Namen.

00:01:53: draußen ist, unterwegs ist im Wald.

00:01:58: Auf einer wie seinem Feldweg wo die Stille immer am lautesten ist.

00:02:10: Heute ist die Luft irgendwie anders als gestern.

00:02:15: es gibt Tage an denen man das spürt und ja genau dieser Zustand passt zum heutigen Thema.

00:02:26: dazwischen sein irgendwo zwischen gestern und morgen ein persönlicher Übergang in meinem eigenen Leben.

00:02:40: Der hat einmal etwas länger gedauert als erwartet, nicht weil er so schwer war sondern weil er solange war.

00:02:57: eine Entscheidung war gefallen aber nichts fühlte sich danach leichter an der Morgen an denen man aufwacht und nicht genau weiß wo Bin ich, bin ich schon im Neuen?

00:03:14: Oder stehe ich noch im

00:03:16: Alten?".

00:03:18: Ja.

00:03:20: Dieser seltsame Zwischenraum das alte ist weg aber das neue noch nicht so richtig da.

00:03:27: und eine innere Stimme sagt oder spricht zu dir es ist doch schon längst entschieden du hast dich entschieden warum fühlst du dich noch nicht anders?

00:03:42: ja die Antwort die ich damals noch nicht kannte dass der dieser Zwischenraum dazugehört.

00:03:52: Er ist nicht das Problem, er ist es ist der Übergang selbst.

00:04:03: und eine andere Geschichte die mir gerade in den Sinn kommt.

00:04:12: eine Klientin Führungskraft Anfang vierzig war gerade neu in ihrem Job angekommen auf eigenen Wunsch gewechselt.

00:04:23: nach Außen hin sah das nach einem mutigen klaren Schritt aus, richtige Entscheidung getroffen, sagte man.

00:04:36: Aber sie fühlte sich nach zwei Wochen innerlich immer noch unsicher und schlüssig.

00:04:46: Sie hatte das Gefühl oder es kam die Gedanken hoch, war das wirklich richtig?

00:04:52: Ja!

00:04:53: Die alten Kollegen fehlen dann, die Neuen sind noch fremd Abläufe sind noch nicht vertraut.

00:05:03: Und sie sagte zu mir, ich dachte es wird sofort besser!

00:05:08: Warum ist das so anders als ich dachte?

00:05:14: Das ist genau der Moment den wir ja oft falsch deuten, häufig falsch deute.

00:05:21: Wir halten dieses Unbehagen was da in uns ist im Übergang für ein Zeichen dass wir uns vielleicht falsch entschieden hätten.

00:05:33: Aber meistens ist es wirklich nur ein Zeichen, dass wir mitten drin sind.

00:05:43: Nicht am Anfang und nicht am Ende.

00:05:45: Ah genau in der Mitte!

00:05:50: Das ist mir ja auch aus dem Buddhismus bekannt.

00:05:56: Das nennt sich Annika Die Unbeständigkeit.

00:06:01: Alles fließt Kein Moment ist derselbe wie der vorherige.

00:06:08: Irgendwie fand ich das.

00:06:09: damals Klang das beunruhigend, aber unterdessen ist es etwas Tröstliches geworden.

00:06:18: Und ich hoffe, dass wird es auch für dich... Ich habe erkannt, dass ein Schwäbezustand ist und dieser gehört tatsächlich zum Leben!

00:06:31: Er ist nicht das Problem.

00:06:35: Oftmals leiden wir daran, dass wir festhalten an dem was war oder an dem wie es sein soll und dabei verpassen wir was gerade wirklich da ist.

00:06:56: Und die Frage stellt sich, wie ein Übergang stellt.

00:06:59: kannst du den Flussvertrauen auch wenn du das andere Ufer noch nicht siehst?

00:07:08: Das ist keine einmalige Ja-Antwort sondern vielmehr ein tägliches Einüben manchmal eine Stündliche Der Atemanker dir helfen dich dabei, unterstützen wenn du in so einem Zwischenraum bist.

00:07:32: Wenn du im Übergang bist und es ist ein Werkzeug möchte ich mal sagen für Momente in denen der Boden sich bewegt aber es ist erst überall einsetzbar im Auto bevor du aussteigst vor einem schwierigen Gespräch Oder auch nachts, wenn die Gedanken wieder kreisen.

00:08:02: Letztig dazu aufrichten oder stell dich hin!

00:08:09: Schließe die Augen, wenn das für dich in Ordnung ist und wenn es für dich passt.

00:08:17: Wir atmen ein zählen dabei bis vier Dann halten wir den Atem zählern bis zwei Und atmen durch den Mund langsam wieder aus und zäheln bis sechs So als würdest du durch einen dünnen Strohhalm pusten.

00:08:38: Dann stell dir beim Ausatmen vor, dass du etwas abgibst.

00:08:44: Nicht die Situation und nicht den Übergang nur die Anspannung drum herum.

00:08:56: Ich führe euch einmal durch Atme durch die Nase ein zwei drei vier halten eins zwei Und atme durch den Mund langsam wieder aus Eins Zwei Drei, vier fünf sechs und das ganze noch zwei mal in deinem Tempo.

00:10:00: Diese drei Runden dauert weniger als zwei Minuten und du bist wieder ein Stück mehr bei dir!

00:10:13: Und wenn Du möchtest habe ich eine zweite Einladung für dich.

00:10:18: Die ist nur fürs Gehen Für die nächsten Minuten draußen falls du auch gerade unterwegs bist oder für heute Abend, wenn Du kurz rausgehen möchtest.

00:10:35: Geh ein paar Schritte ganz bewusst.

00:10:39: spüre wie dein Fuß den Boden berührt die Ferse zuerst dann die Zehen.

00:10:53: Spür das Gewicht eines Körpers Wie er sich von einem Bein auf das andere verlagert.

00:11:04: Dieser Wechsel immer und immer wieder Gen ist das älteste Bild für Übergänge.

00:11:18: Man kann immer nur auf einem Bein stehen, das andere ist tatsächlich immer in der Luft scheinbar haltlos und trotzdem kommt man voran.

00:11:30: Viele nutzen beim Gen auch noch einen Klang als Anker beispielsweise Vogelstimmen bewusst hören Schritte zählen oder still einen Satz wiederholen wie zum Beispiel mit jedem Schritt.

00:11:51: Ich bin hier, ich vertraue dem Weg.

00:11:58: Übergänge machen keinen Bogen um uns.

00:12:03: sie gehören zum Leben dazu wie das Gehen selbst.

00:12:08: und dass Unbehagen mitten drin ja nicht ein Zeichen das etwas falsch läuft.

00:12:16: es ist ein Zeichendar für Dass man wirklich unterwegs ist.

00:12:23: in welchem Übergang steckst du gerade?

00:12:26: Auch wenn du ihn vielleicht noch nicht so nennst, was wäre?

00:12:34: Wenn du diesen Zwischenraum heute ein bisschen mehr Raum gibst ohne ihn zu beschleunigen.

00:12:43: Wo darf es in dir heute etwas weicher werden?

00:12:50: Du musst dafür nicht sofort eine Antwort haben.

00:12:54: Lass es einfach nur in dir ruhen!

00:12:59: In der nächsten Folge Schau mir mal darauf, dass selbst Liebe kein Luxus ist und warum wir uns selbst so oft hinten anstellen.

00:13:12: Wenn dir diese Folge gefallen hat, etwas gegeben hat dann abonniere sie oder teile Sie mit jemandem der gerade in einem Übergang steckt.

00:13:24: Bis dahin bleib freundlich mit dir und lass ein bisschen Leichtigkeit in deinen Tag!

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