7 Signale, die du nicht übergehen solltest
Shownotes
In dieser Folge geht es darum, die kleinen Signale des Körpers wieder bewusster wahrzunehmen – ohne sie zu dramatisieren und ohne jedes Ziehen oder jede Müdigkeit sofort zu bewerten.
Du erfährst,
- welche körperlichen, emotionalen und gedanklichen Signale auf eine erhöhte Belastung hinweisen können,
- warum jeder Mensch eine ganz eigene „Körpersprache“ entwickelt,
- weshalb wir Hunger, Müdigkeit, Anspannung oder das Bedürfnis nach einer Pause im Alltag so leicht übergehen,
- was der buddhistische Begriff Sampajañña – klares Gewahrsein mit Körperwahrnehmung zu tun hat,
- und warum Bewegung, Ernährung, Schlaf und Regeneration genauso zur Lebensbalance gehören wie unsere Gedanken.
Außerdem begleite ich dich durch einen kurzen Morgen-Check-in, mit dem du deinen Körper bewusster in deinen Tag mitnehmen kannst.
Für den Abend bekommst du eine einfache Reflexionsfrage:
Was hat mir mein Körper heute gezeigt?*
Es geht dabei nicht darum, deinen Körper ständig zu kontrollieren. Es geht darum, Veränderungen früher wahrzunehmen und wieder besser zu verstehen, was dir guttut.
Deine Reflexionsfrage für diese Folge
Welches Signal meines Körpers übergehe ich im Alltag am häufigsten?**
Nimm dir einen Moment Zeit und beobachte, was dir dazu einfällt.
Wenn dir diese Folge guttut, teile sie gern mit einem Menschen, der im Alltag häufig erst spät merkt, dass der Körper schon länger Signale sendet.
Bis dahin, bleib freundlich mit dir und lass ein bisschen Leichtigkeit in deinen Tag.
Transkript anzeigen
00:00:08: Vielleicht hörst du diese Folge gerade unterwegs, ganz in Ruhe zu Hause oder irgendwo dazwischen.
00:00:19: Und vielleicht kennst du dieses Gefühl.
00:00:23: manchmal ist der Alltag so voll dass wir gar nicht mehr merken wie sehr wir uns nach Ruhe sehnen?
00:00:32: Nach mehr Leichtigkeit!
00:00:35: Lass uns für einen Moment gemeinsam ankommen.
00:00:39: ein Atemzug kein müssen nur dieser Moment.
00:00:47: Herzlich willkommen bei mit Leichtigkeit Leben!
00:00:50: Ich bin Heike Ranich, schön dass du heute wieder dabei bist.
00:00:57: in der letzten Folge haben wir darüber gesprochen das Menschen nach außen sehr stark wirken können und innerlich trotzdem immer müder werden.
00:01:10: es ging um das funktionieren und die Frage wie leicht dabei der Kontakt zu uns selbst immer leiser werden kann.
00:01:22: Genau dort möchte ich heute anschließen und weitermachen.
00:01:27: Häufig merkt unser Körper sehr viel früher als unser Kopf, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist.
00:01:35: Nur hören wir im Alltag nicht immerhin!
00:01:39: Ich bin heute unterwegs im Watt.
00:01:42: die Sonne scheint ein Spätsomertag, blauen Himmel, Sonne warmen Wind auf der Haut und ein wenig Wasser an den Füßen, um die Füße.
00:02:02: Beim Gehen den eigenen Körper wahrnehmen Schritte bewusst zu setzen Den Atem zu spüren Die Schultern deine Haltung wahrzunehmen Aber nicht zu verändern Nur nur zu bemerken Denn dein Körper ist ja immer bei dir Und häufig wird es einem erst bewusst wenn etwas stört.
00:02:40: Genau darum geht es heute, die kleinen Signale früher wahrzunehmen Eine Alltagsszene, die mir immer wieder oder häufig geschildert wird in den unterschiedlichsten Variationen.
00:02:53: Morgens nach dem Aufwachen ist bereits der Nacken verspannt Der Käfer vielleicht fest Die Atmung ist flach Flacher als sonst Vielleicht auch der Bauch angespannt.
00:03:09: Trotzdem ist da immer wieder der Gedanke, alles ist in Ordnung und gibt es den ersten Kaffee.
00:03:19: Die Termine sind organisiert weiter durch den Tag und der Körper meldet sich.
00:03:25: Jedoch der Kopf erklärt die Signale einfach weg.
00:03:30: Ziemlich lange kann der Kopf sagen Es geht doch noch!
00:03:36: So schlimm ist das nicht Das schaffe ich auch noch.
00:03:41: Häufig ist der Körper tatsächlich viel ehrlicher nicht dramatisch, aber deutlich.
00:03:52: Deutlich her wenn wir beginnen wieder hin zu hören, hin zu spüren.
00:03:58: und da gibt es drei Ebenen.
00:04:01: das ist einmal die körperliche Ebene also die verspannten Schultern der Kiefer, der flache Atem, der Druck im Kopf aber auch die Müdigkeit und der schlechte Schlaf.
00:04:15: auf der emotionalen Ebene man ist schneller gereizt dünn heutiger und auch ungeduldiger, aber auch mitunter schneller traurig.
00:04:27: Ein Gefühl von Enge- und auch Überforderung.
00:04:34: Sich breit, gefühlt emotional.
00:04:37: Danklich.
00:04:39: die gedankliche Ämter sind die kreisenden Gedanken des Gedankenkarussells.
00:04:45: du kannst dich schlechter fokussieren bist Entscheidungsmüde mit unter Verkässlichkeit ist auch ein Fakt.
00:04:59: aber da ist immer noch dieses ständige.
00:05:01: ich muss noch und alles fühlt sich irgendwie dringlich an.
00:05:06: Dabei ist mir jedoch wichtig, dass nicht ein einzelner Signal automatisch bedeutet das etwas Großes dahinterstecken muss.
00:05:17: es geht dabei eher um Muster, um Veränderung und darum die eigene Sprache des Körpers wieder ein bisschen besser kennen zu lernen wenn jeder Mensch hat andere frühe Signale und nicht.
00:05:40: Bei jedem Signal muss es gleich um Veränderungen gehen, Veränderung in den unterschiedlichsten Ebenen zu beobachten soll nicht ignoriert werden.
00:05:55: Je besser wir unsere Zeichen, frühen Zeichen kennen, desto eher können wir auch reagieren.
00:06:07: Nicht aus Angst sondern aus Fürsorge.
00:06:16: Ich habe auch wieder einen buddhistischen Begriff dafür mitgebracht, der mich auch seit ein paar Jahren begleitet.
00:06:24: Sampalyana – das klare Gewahrsein!
00:06:32: Bei geht es um das Wissen was gerade geschieht.
00:06:35: Das ist nicht nur im Außen zu beobachten sondern auch den inneren Zustand zu bemerken.
00:06:44: Der Frage was passiert gerade in mir?
00:06:47: Wie fühlt sich mein Körper jetzt an und was nehme ich wahr?
00:06:56: Die Fragen ist, Antworten müssen nicht gleich analysiert werden und auch nicht sofort Veränderungen herbeiführen sondern nur erst einmal wahrzunehmen.
00:07:07: Und diesen Gedanken mag ich weil ja ganz Schlichtes hin zu hören, hin zu spüren, hinzufühlen.
00:07:15: Wir müssen nicht jeden Zustand sofort lösen Denn manchmal beginnt schon etwas damit das wir bemerken.
00:07:26: Mein Atem ist gerade Unregelmäßig flach.
00:07:32: Meine Schultern sind verspannt, hochgezogen Ich bin gereizter als sonst und ich brauche gerade ein bisschen mehr Raum.
00:07:45: Warum übergehen wir unseren Körper im Alltag so leicht?
00:07:53: Elthag ist stark kopfgesteuert durch Termine Arbeit am Computer Entscheidungen treffen Verantwortung zu tragen Mit den Entscheidungen zu gehen Und vieles läuft Natürlich über das Denken und Organisieren.
00:08:11: Hunger wird verschoben, Müdigkeit Übergang Bewegung fällt aus.
00:08:17: Du sitzt Stunden am PC Und auch die Pausen werden nach hinten geschoben.
00:08:27: Dabei gibt immer wieder der Kopf das Tempo vor.
00:08:32: Dabei soll der Körper mithalten.
00:08:35: Vielleicht ist genau Deshalb ein kurzer Check-in so hilfreich.
00:08:40: Nicht dass eine neue Aufgabe und nicht dass etwas das perfekt gemacht werden muss, sondern nur als ein klein Moment in dem du dich wieder selbst bemerkst.
00:08:56: Wenn du magst probieren wir das jetzt einmal gemeinsam aus.
00:09:01: wenn du gerade gehst gehe etwas langsamer oder bleibe kurz stehen.
00:09:09: spüre zuerst den Boden unter deinen Füßen.
00:09:14: atme einmal ganz normal ein.
00:09:26: fühlt sich mein Körper heute an.
00:09:29: Nimm nur wahr, bewerte nicht!
00:09:35: Ist irgendwo Spannung?
00:09:39: Leichtigkeit?
00:09:42: Müdigkeit?
00:09:46: Kälte?
00:09:49: Unruhe?
00:09:51: ist mein Atem gerade.
00:09:55: Ist er eher flach ruhig tief oder schnell?
00:10:05: auch hier musst du nichts verändern.
00:10:10: es reicht wenn Du es bemerkst.
00:10:15: und noch eine letzte Frage Was braucht mein Körper heute?
00:10:21: ein kleines bisschen mehr Bewegung?
00:10:25: Mehr Ruhe, mehr Wasser.
00:10:30: Etwas näherendes zu essen.
00:10:32: Frische Luft!
00:10:34: Ein paar Minuten ohne Bildschirm.
00:10:37: Nimm einfach das erste war was in dir auftaucht.
00:10:40: du musst daraus keinen perfekten Plan machen.
00:10:43: Heute reicht es wenn du deinen Körper nicht übersiehst.
00:10:47: Atme noch einmal ruhig ein und wieder aus Und dann geh weiter in deinen Tag.
00:10:59: Körperwahrnehmung sollte meines Erachtens aber nicht auf Entspannung reduziert werden, denn es gehört auch dazu ausreichend naherhaft zu essen, zu trinken und sich aktiv zu bewegen.
00:11:18: Aber auch ausreichender Schlaf gehört dazu genauso wie Pausen zu machen.
00:11:27: Bewegungs soll eine Rückverbindung zu deinem Körper sein bei einem Spazierwank auf deine Schritte zu achten, beim Yoga bewusst in die Körperübung zu gehen.
00:11:42: Dein Körper zu dehnen und zu spüren wie es sich anfühlt also dein Körper wieder fühlen.
00:11:50: für mich bedeutet Lebensbalance ganzheitliche Lebens Balance das Körper und Geist und Seele zusammen denken.
00:12:04: genau deshalb gehört Körperwahrnehmung für mich immer auch zu echter Lebensbalance.
00:12:13: Nicht nur anders denken, nicht nur meins entarbeiten und nicht nur entspannen sondern den Körper wirklich mitnehmen.
00:12:26: Mit Bewegung, der Ernährung, mit Schlaf und mit Regeneration.
00:12:33: Und für den Abend möchte ich dir noch einen ganz einfachen Impuls darlassen.
00:12:40: Nur einen Moment bevor du schlafen gehst.
00:12:43: Lege deine Hand auf deinen Bauch oder dein Herz und dann fragst Du Dich, was hat mir mein Körper heute gezeigt?
00:12:56: Nicht was habe ich heute falsch gemacht sondern was habe Ich Heute bemerkt!
00:13:02: Und Dann spüre genau hin, erinnere Dich und dann kannst Du innerlich einfach sagen Danke, ich habe dich heute gehört Mir braucht es wird unter gar nicht.
00:13:16: Denn dein Körper ist ja kein Gegner und die Signale sind ja Informationen für dich, aber nicht jedes Signal muss überinterpretiert werden.
00:13:28: Eine kleine Veränderung in wahr und reagiere früher anstatt spät dagegen zu steuern was immer viel schwieriger ist.
00:13:39: Vertiefe den Selbstkontakt zu dir.
00:13:46: Leichtigkeit kann auch durch rechtzeitiges Hinhören entstehen.
00:13:53: Wenn du aus dieser Folge eine Frage mitnehmen möchtest, dann vielleicht diese.
00:13:58: Welches Signal meines Körpers übergehe ich im Alltag am häufigsten?
00:14:03: Lerne dich mit dieser Frage ein Stück besser kennen!
00:14:09: Besser wir unsere eigenen kleinen Signale kennen, desto früher können wir reagieren.
00:14:15: Vielleicht mit einer Pause und einer zusätzlichen Bewegung etwas Nährenden zu essen oder einfach mit einem Moment draußen auf dem Balkon im Garten, aber selbst auf dem Weg in den nächsten Supermarkt.
00:14:34: Und dein Kopf wird in dem Moment etwas leiser und dein Körper spürbarer.
00:14:40: Wenn dir diese Folge gefallen hat dann abonniere gern den Podcast.
00:14:47: Vielleicht möchtest du ihn ja auch gerne oder diese Folge mit Menschen teilen, die häufig im Alltag spät merken.
00:14:56: Dass der Körper schon länger signalisend ist.
00:15:01: bis dahin?
Neuer Kommentar